Erfurter Begegnungen mit Friedrich Schiller

Erfurter Begegnungen mit Friedrich Schiller

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Erfurt - Erfurt Historisch

Erfurt, die über 1.260jährige heutige Landeshauptstadt Thüringens, spielt in Schillers Leben eine gewisse Rolle, insofern als eine gute Freundin seiner Frau, Karoline von Dacheröden, die sich dann mit Wilhelm von Humboldt vermählte, in Erfurt wohnte und als er in Dalberg einen Förderer seiner Kunst hatte. In den Jahren 1787 bis 1803 hielt er sich mehrfach in Erfurt auf. Der einzige längere Aufenthalt, ein Aufenthalt von über fünf Wochen, fand 1791 statt. Dabei wohnten Schiller und seine Frau im Haus zum Bürgerstreit am Plänchen. Heute wird Erfurt durch einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands geprägt. Ein reizvolles Ensemble aus reichen Patrizierhäusern und liebevoll rekonstruierten Fachwerkhäusern, überragt vom monumentalen Ensemble des Mariendomes und der Severikirche. Die Krämerbrücke ist mit ihren 120 m Länge und den 32 darauf befindlichen Fachwerkhäusern von den ohnehin wenigen Straßenbrücken in Europa die längste und die einzige vollständig bewohnte. Die Zitadelle auf dem Petersberg, in unmittelbarer Nähe des Domberges gelegen, bietet das in Mitteleuropa äußerst seltene Beispiel einer barocken Stadtfestung. Sie lockt zur Erkundung ihres weitverzweigten Minenlabyrinths. Doch Erfurt ist nicht nur eine architektonische Perle, sondern auch Mittelpunkt einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft.